RYMHART Troyer Wollmützen von RYMHART

CE- Seetauglichkeitseinstufung

CE- Seetauglichkeitstabelle

Die Bedeutung des CE- Zeichens haben Sie schon in unserem diesbezüglichen Artikel kennengelernt, den Sie unter "rechtliches" finden. Doch nicht nur Ausrüstungsgegenstände können via des CE- Zeichens beurteilt werden. Auch Yachten und Boote können direkt mit Hilfe des CE- Zeichens auf Seetauglichkeit gecheckt werden. Hierfür wurden 1995 vier Buchstabengruppen eingeführt, die die Seetauglichkeit von Segelyachten und Segelbooten beschreibt. Seetauglichkeit wird hierbei an der Winstärke und an der Wellenhöhe festgemacht.

Kategorie A:
Diese Kategorie ist die höchste und seetauglichste Kategorie der Seetauglichkeitseinstufung. Sie bescheinigt Segelbooten eine hohe Seetauglichkeit, was bedeutet, dass das Boot höhere Windstärken als 8 Bft. und einen Wellengang von mehr als 4 m aushalten kann. Somit ist das Boot für Überseefahrten und Blauwassersegeln geeignet.

Kategorie B:
Diese Kategorie ist die Zweithöchste Einstufung, die Segelyachten und Segelboote bekommen können. Mit dieser Kategorie können Segetörns außerhalb von Küstengewässern unternommen werden. Sie ist ausgelegt für Windstärken bis 8 Bft. und einer Wellenhöhe von bis zu 4 m.

Kategorie C:
Kategorie C ist die Kategorie, die für Skipper optimal ist, die einen Wochenendtörn in Segelrevieren in Küstennähe segeln wollen. Die CE- Seetauglichkeitskategorie C bescheinigt Segelbooten eine Seetauglichkeit bis zu einem Wellengang von einschließlich 2 m und einer Windstärke von 6 Bft.

Kategorie D:
Diese Kategorie ist für diejenigen interessant, die in geschützten Gewässern segeln wollen. Dazu gehören Seen und Flüsse, allerdings auch geschützte küstennahe Gewässer, wie geschützte Buchten. Bei der Wahl des Segelrevieres ist mit dieser Bootskategorie darauf zu achten, dass der Wellengang nicht höher als 0,3 m hoch ist (in Ausnahmefällen bis max. 0,5 m!) und die Windstärke 4 Bft. nicht überschreitet!