RYMHART Troyer Wollmützen von RYMHART

Glossar

Da unsere Artikel teilweise sehr umfangreich sind und häufig Fachjargon verwendet wird, möchten wir Ihnen an dieser Stelle ein Glossar präsentieren, das die wichtigsten Begriffe rund um unseren Lieblingssport in knappen Sätzen zusammenfassend erklärt. Es richtet sich besonders an diejenigen Leser, die noch nicht viel Erfahrung im Segeln haben, ihr Wissen aber gerne erweitern möchten und somit auch manche Artikel besser verstehen und nutzen können, aber auch an diejenigen, die einfach noch einmal etwas nachschlagen möchten.

So, genug des Vorgeplänkels. Wir wünschen allen viel Spaß beim Schmökern und Lernen. :-)

 

 

Abdrift

Unter dem Wort Abdrift ist zu verstehen, dass ein Boot seitlich vom beabsichtigten Kurs abtreibt. Ursachen dafür können Strömungen oder Wind sein.

 

Abfallen

Abfallen bedeutet, dass das Schiff sich vom Wind wegdreht, also die Richtung nach Lee ändert. Das Gegenteil ist anluven.

 

Ablandig

Wind, der vom Land kommt und hinaus auf die See weht, weht ablandig. Gegenteil hierzu ist auflandig.

 

Achtern

Achtern bezeichnet den hinteren Teil des Boots, also alles, was querab liegt.

 

Achterstag

Als Achterstag wird eine Verbindung zwischen Masttop und Heck des Schiffs durch einen Draht bezeichnet.

 

Anholen

Unter Anholen versteht man, dass eine Leine (z.B. Schot, Fall) kontrolliert eingeholt wird. Eine spezielle Art davon ist das Dichtholen. Wird der Anker eingeholt wird dies als Hieven bezeichnet.

 

Anluven

Das Gegenteil von abfallen. Es bezeichnet einen Richtungswechsel des Schiffes näher zum Wind.

 

Auflandig

Im Gegensatz zu ablandig wehendem Wind, weht auflandig wehender Wind von der See auf das Land zu.

 

Aufschießer

Ein Aufschießer wird gefahren, wenn ein Segelschiff in den Wind gesteuert wird. Folge ist, dass es vollständig abgestoppt wird.

 

Ausrauschen

Ausrauschen bezeichnet ein unkontrolliertes Fieren.

 

Backbord

Backbord bezeichnet die in Fahrtrichtung gesehene linke Seite des Schiffes. Gegenstück hierzu ist Steuerbord.

 

Backbordbug

Steht das Großsegel eines Segelschiffs über der Backbordseite, so wird der Kurs des Schiffes als Backbordbug bezeichnet. Gegenstück hierzu ist der Steuerbordbug.

 

Baum

Der Baum eines Segelschiffs ist der Teil, an dem das Unterliek des Segels befestigt ist. Je nach Segel wird der Baum verschieden benannt, also beispielsweise als Groß- oder Besanbaum. Weiterhin dient er zum Trimm des Segels.

 

Baumniederholer

Der Baumniederholer dient dazu, den Baum nach unten zu ziehen und bei kleineren Schiffen die Mastbiegung zu verstärken. 

 

Baumnock

Als Baumnock wird der hintere Teil des Baumes bezeichnet.

 

Besanmast

Der Besanmast ist der achtern gelegene Mast eines Schiffes, an dem das Besansegel gehisst wird.

 

Besansegel

Als Besansegel wird ein Schratsegel bezeichnet, das am hintersten Mast von Segelschiffen gesetzt werden kann – in der Regel allerdings nur auf solchen, die mit mehr als einem Mast ausgestattet sind.

 

Bilge

Als Bilge wird der tiefste Raum des Schiffs bezeichnet, entweder im Kielraum oder direkt oberhalb der Schiffsplanken.

 

Blister

Blister ist einfach ein anderes Wort für Gennaker.

 

Bug

Der Bug ist der vordere Teil eines Schiffs. Das Gegenstück zu diesem ist das Heck.

 

Cockpit

Als Cockpit wird der Raum auf einem Segelschiff bezeichnet, von dem aus gesteuert werden kann. Es ist niedriger als das Deck und kann sowohl in geschlossener wie auch in offener Form existieren. Eine andere Bezeichnung lautet Plicht.

 

Dichtholen

Dichtholen bedeutet, dass das Ende einer Leine (Schot, Fall) angeholt und dann festgezogen wird. 

 

Dirk

Dirk ist die Bezeichnung für eine Leine, die vom Masttopp zur Baumnock führt und den Mast hält, wenn das Segel geborgen ist.

 

Fahrwasser

Allgemein gesprochen bezeichnet der Begriff des Fahrwassers Teile der Wasserflächen, die nach deutschem Recht für die durchgehende Schifffahrt gedacht und entsprechend durch Seezeichen begrenzt sind.

 

Fahrrinne

Mit der Fahrrinne wird der Teil des Fahrwassers bezeichnet, in dem möglichst bestimmte Wassertiefen und Breiten enthalten sind.

 

Fall

Ein Tau, eine Leine oder gegebenenfalls auch ein Draht, mit dem man das Segel hochziehen kann, wird als Fall bezeichnet und gehört zum Laufenden Gut eines Segelschiffs.


Fieren

Fieren ist das Gegenteil vom An- bzw. Dichtholen. Hier wird die Leine kontrolliert losgegeben.

 

Fock

Die Fock zählt zu den Vorsegeln, die vor dem Großsegel gehisst werden. Je nach Takelung des Segelschiffs handelt es sich entweder um ein rechteckiges oder um ein dreieckiges Segel, das noch einmal in Sturm-, Roll- und Selbstwendefock unterteilt werden kann.

Die Sturmfock zeichnet sich durch eine geringe Segelfläche aus, die bei sehr hohen bis stürmischen Windstärken genutzt wird, während die Rollfock durch eine spezielle Rollanlage aufgewickelt und so schnell eingeholt oder gerefft werden kann.

Der Vorteil der Selbstwendefock ist, dass sie während einer Wende selbstständig übergeht, also vom Segler bedient werden muss.

 

Gaffel

Als Gaffel wird eine schräge Spiere am Mast bezeichnet.

 

Gaffeltakelung

Bei der Gaffeltakelung werden unregelmäßig viereckige Schratsegel verwendet, die zwischen Gaffel und Baum gespannt werden.

Mittlerweile wird statt dieser Takelungsart zumeist die Hochtakelung verwendet.

 

Genua

Ebenfalls zu den Vorsegeln gehört die Genua, das anstelle der Fock gesetzt werden kann und eine größere Segelfläche als dieses, oft sogar eine größere als das Großsegel hat. Als Folge überlappt es den Mast. Ebenso wie bei der Fock kann eine Rollanlage vorhanden sein, um die die Genua einzuholen oder zu reffen.

 

GFK

GFK ist ein Kürzel für Glasfaser-verstärkten Kunststoff, ein Material, aus dem häufig die Rümpfe von Segelschiffen gebaut werden.

 

Gierachse

Die Gierachse ist die vertikale Achse bei Schiffen, deren Drehbewegung als Gieren bezeichnet wird. Der Begriff wird auch bei anderen Fahrzeugarten, wie beispielsweise bei Flugzeugen verwendet.

 

Gleiten

Gleiten ist ein Begriff, der einen Fahrtzustand bei Segelschiffen, insbesondere bei Jollen umschreibt. Diese kommen ins Gleiten, wenn der Antrieb so stark wird, dass er den Wasserwiderstand überwindet und der Rumpf dadurch zu großen Teilen aus dem Wasser gehoben wird.

 

Großsegel

Bei dem Großsegel handelt es sich um das Segel, das bei Schiffen am Großmast, beziehungsweise am Mast geführt wird.

 

Halber Wind

Bei halbem Wind trifft der Wind in einem 90° Winkel auf das Schiff. Dies wird beispielsweise durch den Verklicker angezeigt.

 

Hals

Als Hals wird die vordere untere Ecke eines dreieckigen Segels bezeichnet – also die, die nah am Mast liegt.

 

Halse

Die Halse ist ein Segelmanöver, bei dem das Schiff mit dem Heck durch den Wind gedreht wird, woraufhin die Segel auf die andere Seite geführt werden. Das Gegenteil hiervon ist die Wende.

 

Heck

Mit Heck wird der hinterste Teil des Schiffs bezeichnet. Gegenstück hierzu ist der Bug.

 

Hochsegel

Hochsegel ist die ältere Bezeichnung für ein Besansegel.

 

Katamaran

Ein Katamaran ist ein Zweirumpfboot. Beispiele hierfür sind der Tornado und der Dart 18.

 

Kausch

Eine Kausch ist eine Verstärkung eines ins Segel gestanzten Lochs.

 

Keep

Der Begriff Keep bezeichnet eine Nut im Baum beziehungsweise, in die das Segel eingeführt wird.

 

Kentern

Wenn ein Boot umkippt wird dies als Kentern bezeichnet. Ursache dafür kann starker Wind mit entsprechend hohem Wellengang sein.

 

Ketsch

Eine Ketsch ist ein Anderthalbmaster, also mit zwei ungleich großen Masten ausgestattet, wobei, der kleine Mast achtern angebracht ist.

 

Kiel

Ein Kiel wird bei manchen Booten verwendet, um die Stabilität zu erhöhen. Es handelt sich um den untersten Mittellängsverband, der sehr schwer ist, weshalb Kielboote auch ein entsprechend höheres Gewicht als Jollen auf die Waage bringen.

 

Killen

Killen bedeutet, dass das Segel flattert.

 

Klampe

Eine Klampe ist eine Vorrichtung auf einem Segelschiff, an dem Leinen und anderes Tauwerk festgemacht werden kann.

 

Krängung

Unter Krängung versteht man die Neigung eines Schiffes. Je nach Art des Boots kann ein Segelboot bei zu starker Krängung auch kentern.

 

Kraweel

Kraweel, beziehungsweise Kraweelbeplankung bezeichnet die Beplankung eines Schiffes in der Weise, dass die Kanten glatt aneinanderstoßen, also nicht überlappen, wodurch das Schiff höhere Geschwindigkeiten erreichen kann.

 

Kreuzen

Kreuzen meint, dass gegen den Wind angesegelt wird, wobei dies auf einem Zickzackkurs geschieht.

 

Laufendes Gut

Unter dem Begriff des Laufenden Gutes wird das gesamte Tauwerk eines Schiffes zusammengefasst, so wie beispielsweise die Schot. Gegenstück zum Laufenden Gut ist das Stehende Gut.

 

Lee

Als Lee wird die Wind abgewandte Seite bezeichnet, also die Seite, auf der das Segel steht.

 

Leegierigkeit

Leegierigkeit meint, dass sich das Schiff bei fest stehendem Ruder nach Lee dreht. Das Gegenteil dazu bezeichnet man als Luvgierigkeit.

 

Liek

Als Liek wird die Kante eines Segels bezeichnet. Je nach Art des Segels wird noch einmal unterschieden. Bei Rahsegeln, die in der Form viereckig sind zwischen Ober-, Unter- und Seitenliek, bei den dreieckigen Schratsegeln zwischen Vor-, Unter- und Achterliek.

 

Lot

Ein Lot ist eine Leine, an dem ein Gewicht befestigt ist, sodass man bei Herablassen der Leine die Wassertiefe messen kann.

 

Lümmelbeschlag

Ein Lümmelbeschlag ist ein eine bewegliche Verbindung zwischen dem Mast und dem Baum eines Segelschiffs. Die Beweglichkeit des Beschlags dient dazu, dass das Segel sich dem Wind anpassen kann.

 

Luv

Luv bezeichnet die dem Wind zugekehrte Seite.

 

Luvgierigkeit

Siehe Leegierigkeit

 

Masttopp

Mit Masttopp ist schlicht und ergreifend die Spitze des Mastes gemeint.

 

Marssegel

Das Marssegel wird an einer Rah an der Marsstenge angebracht. Es kann in zwei Teile, Ober- und Untermarssegel unterteilt sein.

 

Marsstenge

Als Marsstrenge ist der Teil des Mastes, an dem das Marssegel befestigt wird. Er befindet über dem ersten Sailing.

 

Niedergang

Unter Niedergang versteht man die Stufen, die vom Deck hinunter in die Kajüte führen.

 

Pantry

Pantry ist auf Segelyachten eine Bezeichnung für die Kombüse, also die Küche auf dem Schiff.

 

Pinnen

Die Pinne ist eine stabförmige Vorrichtung, mit der das Ruder bewegt wird.

 

Plicht

Siehe Cockpit

 

Pütting

Unter einem Pütting versteht man den Beschlag an Deck, an dem die Wanten angebracht werden und über den man die Spannung der Wanten regulieren kann. 

 

Rahsegel

Das Rahsegel verdankt seinem Namen dem Rah, einem Rundholz, an dem es befestigt ist. Das Segel ist viereckig geschnitten und kann mehrmals an einem Mast verwendet werden. So kam die Preußen, ein Windjammer mit ganzen fünf Masten, auf 30 Segel.

 

Reffen

Wenn man als Segler plötzlich von stürmischem Wetter mit starkem Wind überrascht wird, sollte man die Segel reffen. Das bedeutet, dass die Segelfläche verkleinert wird, um dem Sturm eine geringere Angriffsfläche zu bieten. Andernfalls baut der Wind einen solchen Druck auf das Segel auf, dass das Schiff selber in eine entsprechende Krängung fällt, was sich weder für das Stehende Gut noch für das Manövrieren positiv auswirkt und im Extremfall zum Kentern führen kann. Es gibt verschiedene Arten des Reffens, wie beispielsweise Binde- und Rollreff.

 

Rigg

Der Begriff des Riggs umfasst sowohl das stehende als auch das laufende Gut. Wenn der Mast gesetzt wird, wird dies als aufriggen bezeichnet.

 

Ruder

Das Ruder ist eine Vorrichtung zur Steuerung beziehungsweise zur Richtungsänderung eines Segelschiffs.

 

Sailing

Ein Sailing ist an beiden Seiten des Mastes angebracht, damit die Wanten daran befestigt werden können.

 

Scheinbarer Wind

Unter scheinbarem Wind versteht man den Wind, der an Bord des Segelschiffs wahrgenommen wird und der sich aus dem tatsächlich wehenden (wahren) Wind und dem Fahrtwind ergibt.

 

Schoner

Schoner sind ebenfalls Segelschiffe mit zwei Masten, von denen der vordere kleiner oder genauso groß ist wie der hintere Mast. Es gibt verschiedene Arten von Schonern, wie Gaffelschoner, Schonerbrigg und Lotsenschoner.

 

Schot

Bei der Schot handelt es sich um eine Leine, die am Schothorn befestigt ist und zum Trimm des Segels dient. Sie zählt zum Laufenden Gut eines Segelschiffs.

 

Schothorn

Als Schothorn wird die hinterste, unterste Spitze des Segels bezeichnet, an welchem die Schot befestigt ist, sodass das Segel getrimmt werden kann.

 

Schratsegel

Unter einem Schratsegel versteht man alle Segel, die in Kielrichtung gesetzt werden und senkrecht gesetzt werden können. Im Gegensatz zu Rahsegeln sind mit den meist dreieckigen Segeln höhere Kurse zum Wind möglich. Die Kanten des Segels werden in Vor-, Unter- und Achterliek, die Ecken in Kopf, Hals und Schothorn unterteilt.

 

Segelplan

In einem Segelplan sind alle Segel ganz genau aufgezeichnet, weshalb aus ihm zu lesen ist, um was für ein Schiff es sich handelt, also ob beispielsweise ein Vollschiff oder eine Bark gegeben ist.

 

Slup

Slup ist eine Takelungsart von Segelschiffen, bei der Großsegel und gegebenenfalls Vorsegel an einem einzigen Mast angebracht sind.

 

Spinnaker

Ein großes, aus leichtem, manchmal auch buntem Tuch bestehendes Vorsegel ist der Spinnaker oder Spi. Es ist bauchig geschnitten und wird gesetzt, um die Segelfläche zu vergrößern. Ist der Spinnaker gesetzt, sind zwei seiner Lieken frei, weshalb zwei Schoten eingesetzt werden, Spischot und Achterholer.

 

Stag

Der Stag ist ein Drahtseil, das zur Stabilisierung des Mastes dient. Ohne Stag muss ein Mast schwer gebaut sein, um sich selbst zu stabilisieren, weshalb sie fast nur auf kleinen Jollen mit lediglich einem Mast zu finden sind.

 

Stagreiter

An dem Stagreiter wird das Vorliek des Segels am Vorstag angebracht, wodurch es schnell gesetzt werden kann.

 

Stagsegel

Stagsegel sind eine Untergruppe der Schratsegel. Ihre Besonderheit besteht darin, dass das Vorliek an einem Stag befestigt ist. Häufig handelt es sich um Vorsegel, dies muss aber nicht der Fall sein.

 

Stehendes Gut

Stehendes Gut ist der Teil des Riggs, der bei Manövern nicht bewegt wird so wie beispielsweise die Wanten oder Stage. Gegenstück hierzu ist das Laufende Gut.

 

Steuerbord

Im Gegensatz zu Backbord versteht man unter Steuerbord die in Fahrtrichtung gesehene rechte Seite vom Schiff.

 

Steuermann

Während in der Schifffahrt der Steuermann oft nicht identisch mit dem Rudergänger ist, kann es gerade beim Segeln mit kleineren Booten vorkommen, dass der Steuermann alle wichtigen Personen in sich vereint. Er ist vor allem für das Navigieren, die Kommandos und das Bedienen des Großsegels zuständig und führt das Ruder.

 

Trimaran

Im Gegensatz zum Katamaran ist ein Trimaran sogar mit drei Rümpfen ausgestattet. Ein berühmter Trimaran ist die Hydroptère, die diverse Geschwindigkeitsrekorde aufstellte.

 

Trimm

Den Begriff Trimm gibt es sowohl im Rahmen der Luftfahrt, bei Straßenfahrzeugen wie auch im Wassersport. Beim Segeln wird damit die Einstellung des Segelns und das Einstellen der Segel umfasst, um optimal am Wind segeln zu können.

 

Verklicker

Der Verklicker ist eine Konstruktion, die oben auf dem Mast angebracht ist und die Richtung des scheinbaren Windes angibt.

 

Vollschiff

Vollschiffe zählen zu den Großseglern. Sie sind mit drei Masten ausgestattet, die allesamt rahgetakelt sind.

 

Vorschoter

Der Vorschoter gehört mit zur Segelcrew und bedient die Schoten des Vorsegels. Er kann auch bei einem Boot mit Trapez ausreiten und so zum Gewichtstrimm beitragen.

 

Vorsegel

Diejenigen Segel, die vor dem Mast gesetzt werden, werden als Vorsegel bezeichnet. Zu ihnen zählen beispielsweise Fock und Genua. Wenn es an einem Stag befestigt ist, handelt es sich um ein Stagsegel, es kann aber auch als Rollsegel benutzt werden. Bei großen Segelschiffen mit entsprechend vielen Masten sind oft mehr als ein Vorsegel vorhanden.

 

Wanten

Wanten sind Drahtseile, die zu beiden Seiten des Mastes angebracht sind und ihn mit den Schiffsseiten verspannen, um ihn so zu stützen. Je nach Höhe des Mastes sind verschieden viele Wantenpaare vorgesehen.

 

Winsch

Die Winsch, oder auch Winde oder Trommel ist eine Vorrichtung, zum holen von Schoten von Fallen.

 

Yawl

Ein Boot mit Yawlkateklung wird wie die Ketsch auch Anderthalbmaster genannt, da er zwei unterschiedlich große Masten hat.