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Eines der erfolgreichsten und bekanntesten Segelschulschiffe ist sicherlich die unter russischer Flagge segelnde Mir, ein Großsegler, der noch heute Kadetten für die russische Marine ausbildet.

Geschichte

Gebaut wurde die zu den größten Segelschiffen der Welt zählende Mir auf der Lenin-Werft in Danzig als Teil einer Baureihe von fünf weiteren Schwesterschiffen. Sie dient als Schulschiff und gehört der Admiral-Makarow Akademie, die die Ausbildung für die russische Handelsmarine zur Aufgabe hat. Trotz dieser Tätigkeit werden auch zahlende Gäste an Bord gelassen. Daneben hat die Mir aber auch schon häufig während verschiedenen Regatten bewiesen, aus was für einem Holz sie geschnitzt ist und hat andere Windjammer in ihre Schranken gewiesen. Immerhin schaffte Kapitän Victor Antonov es, ihr den Ruf des schnellsten aktuellen Großseglers der Welt einzubringen. So gewann sie beispielsweise die Tall Ship`s Races, die auch schon von der Rickmer Rickmers gewonnen wurde.

Aufbau und Technik

Die als Vollschiff getakelte Mir ist 109,6 m lang, 14,0 m breit und erreicht einen Tiefgang von maximal 6,6 m. Die Crew setzt sich aus einer 55köpfigen Stammbesatzung und zusätzlich bis zu 140 Kadetten zusammen. Zusätzlich zu ihren 3 49,5 m hohen Masten mit insgesamt 28 Segeln, die am Wind eine Segelfläche von 2771 qm erreicht, ist das Vollschiff mit 2 Hilfsdieseln ausgestattet. Unter Segeln kann es eine Geschwindigkeit von 19,4 Knoten, unter den 1140 PS starken Motoren eine von 11,5 Knoten schaffen.

Fazit

Die Mir überwintert aus Kostengründen oft in Deutschland, so dass man sich die Gelegenheit verschaffen kann, das Schiff einmal „live“ zu sehen. Wer will, kann in diesem Zusammenhang auch als Gast an Bord kommen, so zum Unterhalt des Schiffs beitragen und gleichzeitig einmal das Gefühl erleben, wie es ist, sich auf solch einem Giganten der Meere zu bewegen. Die Mir ist zweifelsohne ein Schiff, das in Schönheit und Schnelligkeit nicht so schnell von anderen Segelschiffen übertroffen wird.