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Die Santa Maria

Zu den berühmtesten Schiffen, die Segelgeschichte geschrieben haben, zählt die Santa Maria, das Segelschiff, mit dem Christoph Kolumbus 1492 den Seeweg nach Indien suchte. Auch wenn diese Expedition bekanntermaßen anders als geplant verlief, ist der Name seines Flaggschiffs untrennbar mit dem Entdecker verbunden.

Geschichte

Gebaut wurde das geschichtsträchtige Schiff auf der Werft Santander, wobei nicht bekannt ist, ob es sich um eine Karacke oder eine Karavelle handelte. Der Eigner war Juan de la Cosa, ebenfalls ein spanischer Entdecker, der als Kolumbus als Kapitän auf seiner sagenumwobenen ersten Expedition begleitete. Der  Stapellauf der Santa Maria fand in etwa im Jahre 1480 statt. Begleitet von den Segelschiffen Nina und Pinta brachen Kolumbus und Cosa 1942 mit der Santa Maria auf, um den Seeweg nach Indien zu finden, obwohl Kolumbus die Meinung vertrat, dass sie dafür eigentlich zu langsam war. Bekanntermaßen schlug das Vorhaben fehl und der Spanier entdeckte stattdessen (auch nicht schlecht) den Seeweg nach Amerika. Die Santa Maria jedoch lief unrettbar noch an Weihnachten des gleichen Jahres vor Haiti auf. Ihr Schicksal war jedoch nicht vollkommen sinnlos, denn das Holz, aus dem sie errichtet worden war, wurde für den Bau der ersten Siedlung in Amerika genutzt. So schuf sie, die schon auf der Seereise das Heim der Seeleute gewesen war, erneut ein Obdach für die Siedler die auf Kolumbus‘ Anweisung dort zurückblieben.

Aufbau und Technik

Wie bereits gesagt ist nicht abschließend geklärt, ob es sich bei der mit einer 39 Mann starken Crew besetzten Santa Maria um eine Karacke oder eine Karavelle gehandelt hat. Fest steht aber, dass sie mit drei Masten ausgestattet war, an denen fünf Segel (Besansegel, Rahsegel, Leesegel, Bugsprietsegel)gesetzt werden konnten und von denen der Großmast 26,6 m hoch war. Ihre Länge soll 23,6 m, die Breite 7,92 m betragen haben. Im Tiefgang erreichte sie 2,1 m. Da es sich im 15. Jahrhundert bekanntermaßen nicht um die friedlichste Zeit handelte, war sie mit Kanonen, Armbrüsten und Gewehren bewaffnet.

Fazit

Auch wenn die Santa Maria nie von der Expedition zurückkehrte, ist sie als Flaggschiff mit Abstand die bekannteste der drei Schiffe, die ins Unbekannte aufbrachen, um den Seeweg nach Indien zu finden, der sie letztlich nach Amerika führte. Kein Wunder, dass der Name des Segelschiffes Abenteurerherzen höher schlagen lässt.