Roman Hagara

Roman Hagara ist der erfolgreichste österreichische Sommersportler der Geschichte. Der 43-jährige Segler gewann bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gemeinsam mit seinem Partner Hans-Peter Steinacher in der Disziplin Tornado, und verteidigte diesen Titel vier Jahre später in Athen. Damit waren die beiden Österreicher die ersten Sieger in dieser Klasse, die diesen Titel verteidigen konnten. 2008 in Peking musste sich das Duo dann mit Platz neun zufrieden geben, nachdem sie ein Jahr zuvor noch die Vorolympischen Spiele gewonnen hatten. Daraufhin wurde den beiden erfolgreichen Seglern das "Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" (2004) und die Ehrenbürgerschaft von Athen (2005) verliehen.

Karrierestart mit 14 Jahren

Seine erfolgreiche Segelkarriere begann Roman Hagara bereits 1980, im zarten Alter von 14 Jahren. Seit 1985 segelte er gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Andreas, der als Steuermann fungierte, im Tornado-Boot. Wahrlich eine frühe Faszination "Segeln". Lesen Sie sich das Portal hier weiter durch und absolvieren Sie ihren Segelschein, damit Sie folgendes toppen können: Bereits zwei Jahre später wurde das Duo in Kiel Weltmeister, 1990 feierte das Brüderpaar seinen ersten Europameistertitel. 1993 übernahm der ehrgeizige Roman Hagara das Steuer und führte das Boot gleich bei seiner olympischen Premiere 1996 in Atlanta (USA) auf den siebten Platz.

Seit 1997 bildete Roman Hagara mit dem Vorschoter Hans-Peter Steinacher ein Erfolgs-Duo. Noch im gleichen Jahr feierten die beiden Österreicher ihren ersten von insgesamt vier gemeinsamen Europameistertiteln (2000, 2001, 2006), zwei Jahre später wurde das Duo gemeinsam Weltmeister. Die größten Erfolge von Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher waren aber die beiden olympischen Goldmedaillen in Sydney und Athen.

Erfolgreicher Einstieg 2009 in die Big-Boot-Szene

Nach den Olympischen Spielen in Peking 2008 beendete das erfolgreiche Segel-Duo seine Karriere im Tornado-Boot. Im April 2009 war Roman Hagara beim America`s Cup in Valencia als Steuermann des Teams BMW-Oracle Racing erfolgreich im Einsatz. Im November des gleichen Jahres folgte gemeinsam mit Hans-Peter Steinacher beim Red Bull Extreme Sailing Team der Einstieg in die Big-Boot-Szene. Das Duo feierte hier bei der "Extreme Sailing Series Asia" ein äußerst erfolgreiches Debüt und fuhr auf Anhieb auf Platz zwei. Das Jahr 2010 begann für Roman Hagara allerdings mit einer schweren Riss-Quetschwunde am Unterarm und einer Sprunggelenksverletzung, die er sich beim letzten Stopp der "Extreme-40-Asien-Serie" im Oman zugezogen hatte. Für die nächsten Monate und Jahre plant Roman Hagara neben weiteren Regatten in der Big-Boot-Szene auch weitere Starts im America´s Cup.