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Fernglas zum Segeln

Als Segler seollte man unbedingt ein Fernglas, auch Binokular genannt, an Bord haben. Es gehört zu den Dingen, die unbedingt zum Segelequipment gehören. Bei einem Fernglas handelt es sich um ein optisches Präzisionsinstrument, mit dessen Hilfe man Entferntes näher heranholen kann, um es zu begutachten. So kann man beispielsweise an einer nahen, aber unbekannten Küstenregion erkennen, wo genau die Einfahrt zum Hafen liegt.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Angesichts eines überaus breiten Angebotsspektrums und einer Preisspanne, die von 10 bis 2000 Euro für solche Geräte reicht, fragt man sich, welches Fernrohr man als Segler am besten kaufen soll. Zunächst einmal ist aber zu definieren, wozu man es benutzen möchte und welche Eigenschaften das Fernrohr haben soll. Segeltaugliche Fernrohre sollten beispielsweise wasserdicht, schwimmfähig und rostfrei sein, um Gischt, Salzwasser und Regen zu widerstehen. Eine passende Halterung im Cockpit ist sehr nützlich, damit das Fernrohr auf See sicher verwahrt werden kann. Es gibt heute wasserdichte Ferngläser mit eingebautem Kompass und Strichplatten zur Entfernungsberechnung. So kann man relativ genau die Entfernung zu einem Objekt berechnen. So ein Fernrohr kann eine wichtige Navigationshilfe sein, auf die man im Notfall zurückgreifen kann. Möglicherweise sind auch gelegentlich Nachtsichtgeräte sinnvoll. Segler werden auch einen Gurt für das Gerät schätzen, der aufschwimmt, falls das Fernglas einmal über Bord fällt. Wasserdichte Marine-Ferngläser erfüllen die Erwartungen der meisten Wassersportler durch gummiarmierte Einfassung. Dank dieser liegt das Fernrohr auch bei nassen oder klammen Händen sicher in der Hand. Da man sich meist in der Sonne aufhält, schätzen viele Segler auch Geräte mit flexiblen Gummi-Augenmuscheln, die das Licht vor den Augen abschirmen. Solche Binokulare, die man vor beide Augen hält, stehen den Monokularen gegenüber, bei denen man nur ein Sehrohr benutzt. So oder so sollte das Fernrohr aber auch bei starkem Seegang zu benutzen sein und bei jedem Wetter einigermaßen klare Erkenntnisse über den Verlauf einer Regatta oder Segeltour geben.

Welche Ferngläser sind die besten?

Man sollte als Segelsportanhänger auf ein Fernrohr zurückgreifen, das in einer Yachtzeitschrift positiv getestet wurde oder hält, was es verspricht. Geräte, die speziell für Wassersportler konstruiert wurden, sind besonders sinnvoll, wenn man kein Kajütboot hat. Dank Stickstoff-Füllung und Schwimmgurt versinken solche Binokulare nicht sofort, wenn sie über Bord gehen. Vor allem aber lässt die Stickstoff-Füllung kein Wasser in das Gehäuse eindringen. Eine mindestens siebenfache Vergrößerung garantiert gute Sicht auch bei stärkerem Seegang. Die Objektivöffnung muss auch bei schlechtem Wetter groß genug sein, um ausreichend Lichtstärke zu erzeugen. Wenn der integrierte Kompass beleuchtbar ist, ist sein Nutzen auch in der Dämmerung hoch. Mit einer Strichplatte kann man nicht nur Entfernungen, sondern auch die Höhe einer nahenden Brücke messen. Das kann wichtig sein, damit der Mast nicht an ihr hängen bleibt. Manchen Geräten wird eine "revolutionäre Dichtigkeit" zugeschrieben. Kleines Manko aller gummierten Fernrohre ist, dass die aufgebrachte Gummischicht stark nach Mineralölprodukten riecht und erst nach einigen Monaten der Benutzung ausgedünstet hat. Empfindliche Menschen können deswegen allergische Probleme bekommen oder wegen unangenehmer Empfindungen ein anderes Fernrohr vorziehen. Billigware aus Fernost sollte man auf jeden Fall meiden.