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Peilkompass

Auch wenn viele Segler heutzutage ein Fernglas mit eingebautem Kompass besitzen, ist ein richtiger Peilkompass an Bord sinnvoller. Mit ihm kann man den eigenen Standort und die Richtung definieren, in der das Boot fahren soll.

Um Ihnen den Kauf etwas zu erleichtern, haben wir den Markt sondiert und einige Peilkompass-Modelle getestet. Folgende Kompasse halten wir auf den Segelboot für geeignet. Natürlich spiegelt sich die Qualität jeweils auch im Preis wieder.


Plastimo Iris 50 Handpeil-Kompass €€

Der Plastimo Iris 50 Handpeil-Kompas hat uns im Test insbesondere hinsichtlich Preis-Leistung überzeugt. Er liegt gut und griffig in der Hand, ist dabei sehr leicht und macht einen robusten Eindruck. Die Ablesbarkeit der Skala ist sehr gut und auch bei Dunkelheit kein Problem. Dieser Kompass bietet im Prinzip alles, was der Skipper braucht.

Plastimo Iris 100 Handpeil-Kompass ohne Beleuchtung €€€

Beim Iris 100 Peilkompass handelt es sich um das nächstgrößere Modell aus dem Hause Plastimo. Der Kompass ist etwas größer und der Griff bietet auch bei Nässe und schlechtem Wetter sicheren Halt. Ebenso ist im Preis eine Aufhängung enthalten. Er wird mit und ohne Beleuchtung angeboten.

Riviera Handkompass Peilkompass schwimmfähig Blau 

Dieser Hadkompass von Riviera ist das preiswerteste Modell und in fünf verschiedenen Farben erhältlich. Er ist schwimmfähig, stoßfest / schlagresistent und verfügt über eine fluoreszierende Kompassrose.

Riviera Peilkompass Taschenkompass Bootskompass €€

Das nächsbessere Modell von Riviera unterscheidet sich zum günstigeren Kompass lediglich durch einen drehbaren Kompassring.

Silva Kompass '70' UN €€€

Der Silva Kompass Modell 70 ähnelt in Form und Handling dem Iris 100 von Plastimo. Auch dieser Peilkompass ist mit (70 UNE) und ohne Beleuchtung (70 UN) erhältlich und wird inklusive Halterung geliefert. Er funktioniert als Steuerkompass in der Halterung, sowie als Peil- oder Notsteuerkompass in der Hand.


Man muss sich als Segler auch ohne Landmarken und nächtliche Sterne orientieren können, um auf offener See sicher von A nach B zu kommen.

Kompasse mit Peilvorrichtung sind auch unter dem Namen "Bussole" bekannt. Die Frage, was genauer ist - der Peilkompass oder das Fernrohr mit integriertem Peilkompass - ist ziemlich leicht zu beantworten. Mittels einer GPS-gestützten Testung ergibt sich, dass der Peilkompass die besseren Mess-Ergebnisse erzielt. Der Hand- oder Peilkompass ergibt eine Standlinie, auf der das Boot im Moment der Messung steht.

Das Praktische an so einem Kompass ist, dass er eine Bedienung mit einer Hand erlaubt. Sein Nachteil ist aber, dass die ermittelten Daten stets neu erhoben werden müssen und nicht abspeicherbar sind. Alternativ dazu gibt es den Spiegelkompass zu kaufen.

Wie geht man mit einem Peilkompass um?

Bevor man einen Peilkompass kauft, sollte man schauen, ob in Yachtmagazinen oder anderen Zeitschriften Tests vorgenommen wurden oder irgendwo aussagefähige Kundenbewertungen vorliegen.

Im Internet finden sich auch Anleitungen, wie man mit einem Peilkompass richtig umgehen kann. Man bestimmt mit diesem Gerät die derzeitige Position des Bootes, indem man zwei Fixpunkte an Land ausmacht, um eine Standlinie zu erhalten. Am Schnittpunkt dieser Standlinie ist der exakte Schiffsstandort.

Peilkompasse sind generell weniger empfindlich als fest eingebaute Bordkompasse. Störungen und Fehlmessungen sind dennoch nicht auszuschließen. Als Faustregel gilt, dass die Messung nur dann genau sein kann, wenn die Bezugsobjekte sich relativ nah am Messenden befinden. Bei hohem Seegang oder schlechtem Wetter muss man von der Genauigkeit Abstriche machen.

Die Peilfehler kann man in etwa berechnen. Wichtig ist auch, dass man beim Messen nicht an einem Magneten oder Metallteilen steht, die die Kompass-Nadel ablenken.

 

Worauf sollte man beim Kauf eines Peilkompass achten?

Segler brauchen einen wasserdichten Peilkompass, der auch bei schlechtem Wetter gut ablesbar ist. Eigner von Jollen oder Regattabooten schätzen einen Handpeilkompass, der mehrere Funktionen erlaubt. Neben der Standlinie wird auch der Kurs berechnet. Eine Cliphalterung ermöglicht es, beide Hände frei zu haben, um hart am Kurs zu bleiben. Schwimmfähigkeit und Schlagfestigkeit erhöhen den Gebrauchswert.

Je höher die Garantie ausfällt, desto hochwertiger ist das Gerät. Ansonsten sind Peilkompasse durchaus bezahlbar. Hochwertige Geräte kosten unter 200 Euro, einfache Modelle erhält man ab 20 Euro aufwärts.

Ein Peilkompass für Segler sollte auch bei klammen oder nassen Fingern gut und sicher in der Hand liegen. Hat er auch noch Signalfarbe, kann man ihn leichter finden.

Das Gerät ist ein so genannter Direktablesekompass, der immer die aktuellsten Werte abgibt. Wer argumentiert, angesichts von GPS brauche man keinen Peilkompass mehr, irrt gewaltig. Um ein andere Schiff tagsüber oder nachts anzupeilen, genügt ein GPS-Handy eben nicht. Selbst das Radar kann die Messung nicht so akkurat ausführen. Zweckmäßig ist aber, den Peilkompass mehrfach einzusetzen, um die erste Peilung zu überprüfen.