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Starnberger See

Der Starnberger See entstand während der letzten Eiszeit vor rund 20.000 Jahren. Am Nordende des Sees fließt der Fluss Würm heraus, der dem Starnberger See seinen ursprünglichen Namen Würmsee gab. Der Name Starnberger See wurde erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts amtlich festgehalten. Der heutige Name entstand vermutlich, als die Bahnlinie München-Starnberg gebaut wurde und die Zahl der Tagesausflügler deutlich anstieg.

Der Starnberger See ist 20,2 km lang, 4,7 km breit und 127 m tief. Somit hat der Starnberger See eine Oberfläche von 56,4 km² und ein Volumen von fast 3 Mrd. m³. Der Starnberger See ist nach dem Chiemsee der zweitgrößte See Bayerns. Auf dem 46 km langen Seerundweg, der um den See führt, tummeln sich im Sommer und frühen Herbst viele Radler. Auf Höhe von Feldafing befindet sich eine kleine Insel mit dem romantischen Namen Roseninsel, zu der vom Ufer aus eine Fähre übersetzt. Der Starnberger See liegt eine halbe Stunde in südlicher Richtung von München entfernt. Bei Föhn bietet der See eine fantastische Aussicht auf die nahe gelegenen Berge bis zur Zugspitze.

Viele Freizeitsportler kommen zum Starnberger See zum Segeln, Angeln, Surfen oder Ruderbootfahren, wofür sich hier ideale Möglichkeiten anbieten. An den Seeufern gibt es etliche Golfplätze mit herrlichem Ausblick auf den Starnberger See. Gleichzeitig kommen besonders im Sommer Jahr für Jahr viele Urlauber, um in den reizvollen Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Apartments ihren Urlaub zu verbringen. Sie treffen in den Cafés und auf den Stränden dabei auf viele Einheimische, Prominente und die zahlreichen Tagesausflügler aus dem in der Nähe liegenden München.

Im Winter kühlt der Starnberger See wegen seiner Größe und Tiefe sehr langsam ab, genauso dauert es in Sommermonaten einige Zeit, bis das Wasser Badetemperaturen bekommt. Aufgrund dessen und da der See keinen nennenswerten alpinen Zufluss hat, durchmischt sich sein Wasser nur ein Mal im Jahr, im Frühjahr. Der Starnberger See erhält das meiste zufließende Wasser über den Lüßbach und den Georgenbach im Norden sowie über den Singerbach und die Ostersee-Ach im Süden. Von Westen kommen der Rötzlbach, der Starzenbach, der Seeseitenbach und der Martelsgraben. Außerdem von Osten der Eichgraben, Straßgraben und Grenzgraben. Zusätzlich gibt es ein Paar unterirdische Quellen. Aus diesem Grund dauert es mehr als 20 Jahre, bis der Starnberger See das Wasser einmal komplett ausgetauscht hat, gleichzeitig gibt es allerdings auch nur sehr kleine Schwankungen der Wasserspiegelhöhe. Rund um den See gibt es seit den 1960er Jahren eine Ringkanalisation, so dass der Starnberger See heute zu einem der 5 saubersten großen Seen Bayerns gehört und nur eine niedrige Algenentwicklung bei sehr hoher Wasserklarheit hat.

Ein Segeltörn auf dem Starnberger See ist mit dem Segelschein Sportbootführerschein- Binnen (SBF- Binnen) möglich.