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Tegernsee in Bayern

Der Tegernsee, ein beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel, befindet sich rund 50 Kilometer südlich der bayerischen Landeshauptstadt München in den Bayerischen Alpen. Auf einer Fläche von etwas über 8,9 km² sowie mit einem Volumen von 324.160.000 m³ zählt der Tegernsee zu den saubersten Seen des Landes; er besitzt sogar Trinkwasserqualität. Er liegt 726 Meter über dem Meeresspiegel, dehnt sich auf einer Länge von rund 6,3 Kilometern sowie auf eine Breite von etwa 1,4 Kilometern aus. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt 36,3 m. An seiner tiefsten Stelle misst der Tegernsee 72,6 Meter.

Der in Bayern gelegene Tegernsee wird von zahlreichen Flüssen aus den umliegenden Bergen – wie etwa dem Zeiselbach, dem Breitenbach, dem Alpbach, dem Söllbach, der Rottach und der Weissach – gespeist. Diese sorgen in erster Linie für eine kräftige Durchströmung, was der Wasserqualität wie auch den Organismen des Tegernsees zugute kommt. Bei Gmund am Tegernsee fließt der See dann schließlich in die Mangfall, einem linken Nebenfluss des Inns, um beinahe 60 Kilometer weiter bei Rosenheim im Inn zu landen.

Die fünf Ortschaften Tegernsee, Rottach-Egern, Gmund am Tegernsee, Kreuth sowie Bad Wiessee befinden sich direkt an den Ufern des Sees. Auf seiner Südseite sind zwei größere Buchten – die Egerner Bucht und die Finnerbucht- sowie die unbewohnte Ringsee-Insel, welche der gleichnamigen Bucht Ringsee vorgelagert ist, zu finden. Die Ufer des Tegernsees sind nahezu vollständig dem öffentlichen Verkehr zugänglich, allerdings erschwert auf größeren Abschnitten starker Schilfbewuchs den direkten Zugang.

Der Tegernsee ist nicht nur aufgrund seiner schönen Lage, seiner guten Wasserqualität sowie der ihn umgebenden Landschaft ein gern besuchter Ort, vielmehr sorgen auch die vielen Sonnenscheintage für einen hohen Besucheransturm. Mit rund 1.450 Sonnenstunden im Jahresmittel erstrahlt der Tegernsee sowohl im Sommer als auch im Winter im warmen Sonnenschein.

Trotz intensiven Naturschutzes, besonders guter Wasserqualität sowie guter Pflege unterliegt der Bestand der beliebten Seesaiblinge und der Renken in den letzten Jahren zum Leidwesen der Berufsfischer starken Rückgangtendenzen. Obwohl Vorkommnisse anderer Speisefische - wie der Zander, Aale, Regenbogenforellen, Karpfen und Hechte – zu verzeichnen sind, gilt der Tegernsee bei Sportfischern nicht als besonders geeignet für die Sportfischerei.

Der Tegernsee ist ein beliebter See bei Badegästen sowie anderen sportlich aktiven Menschen. Neben dem Schwimmen und dem Tauchen ist vor allem das Segeln auf dem See eine beliebte Sportart. An Land findet man zahlreiche Möglichkeiten wie Rad fahren, Wandern, Tennis, Beachvolleyball, Paragliden und vieles mehr, um sich körperlich aktiv zu betätigen. Während der Wintermonate erfreut sich das Gebiet rund um den Tegernsee nicht nur als Wandergebiet sondern auch als Rodel-, Ski-alpin- und Langlauf-Gebiet großer Beliebtheit.