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Segeln in Spanien

Spanien zählt schon seit Jahrzehnten traditionell zu einem der Hauptreiseländer für die Deutschen. Das Wetter, die Natur, die Geschichte, die Kultur und der Charme der iberischen Halbinsel lassen nur wenige Leute unbeeindruckt und fesseln die meisten Urlauber so sehr, dass es im Regelfall nicht bei einem einmaligen Besuch in Spanien bleibt. Auch an kulinarischen Genüssen bietet Spanien mit seinen Tapas und seinem Wein eine ganz eigene, spezifische Identität, die einem die Lebenslust der Iberer auf direkte Weise vermitteln kann. Klar also auch, dass sich ein Segeltörn in einem der variantenreichen Segelreviere in Spanien lohnt und es sich, überspitzt gesagt, schon alleine für das Segeln in den Spanischen Segelrevieren bezahlt macht einen Segelschein bzw. einen Sportbootführerschein- See (Denken Sie daran, dass Sie sich das komplette Prüfungswissen für diesen Bootsführerschein unter unserer Rubrik Segelwissen anlesen können!) und einen Sportküstenschifferschein zu machen :-) Bedenken Sie nur einmal die Geographie des spanischen Festlandes und der zahlreichen Inseln die zu Spanien gehören. Der Golf von Biscaya, der ideal ist für Segeltörns im Atlantik, so dass man von den Segelrevieren Süd-West- Frankreichs auch die spanische Nordküste durch Segeln erschließen kann. Bilbao und San Sebastian sind hier Städte, die sich einen europaweiten Ruf durch Ihren Charme haben aufbauen können. Die Segelreviere an der Südküsten Spaniens und Andalusiens hingegen liegen im Mittelmeer. Die berühmte Meerenge von Gibraltar bietet hier eine Möglichkeit von Südeuropa nach Nordafrika zu segeln, was im Erfahrungsschatz von Seglern nicht zu verachten ist. Dort lohnt sich insbesondere die spanische Exklave Ceuta, wofür die Meerenge (knappe 30 Seemeilen) passiert werden muss. Hier ist jedoch ein besonderes Augenmerk auf das Wettergeschehen zu haben, das ansonsten in den Segelrevieren Spaniens sehr stabil ist und somit eine fast ganzjährige Segelsaison gewährleistet. Dies sollte also unbedingt bei der Törnplanung berücksichtigt werden.

 Yachtcharter und Segeln im spanischen Festland

Die spanischen Segelreviere des "Festlandes" werden grob in zwei Segelreviere unterteilt. Das eine umschließt die Balearen mit seinen über 146, zum Großteil unbewohnten Inseln, von denen Mallorca und Ibiza, sowie Menorca die wahrscheinlich bekanntesten sind. Zu diesem Segelrevier gibt es auf dieser Seite allerdings, genau so wie für die zu Spanien zählenden Kanaren, ein eigenes Dossier.  Das andere Segelrevier ist das spanische Festland bis Gibraltar hinunter. Beide Segelreviere haben den Vorteil, dass Sie aufgrund der touristischen Infrastruktur Spaniens sehr gut via Flieger zu erreichen sind, so dass man relativ schnell von Deutschland aus zu der Marina und Cahrterbase gelangen kann, an der die Charteryacht bereitsteht. Yachtcharter ist in Spanien generell kein Problem, da die Charterbasen  entlag der Ostküste regelmäßig verteilt sind. Barcelona, Marbella, Valencia sind hier nur einige Stichpunkt auf der Karte, an denen man sich orientieren kann, um in aufregende Segeltörns zu starten. Die Marinas und Yachthäfen in Spanien bieten eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur. So ist es nirgendwo problematisch Lebensmittel zu bunkern. Ein "offener" Geheimtip der Redaktion ist die spanische Exklave Ceuta, auf marokkanischem Boden, wo man duty-free einkaufen kann.

Ihre Erfahrungen mit Segeln und Yachtcahrter in Spanien interessieren uns!

Teilen Sie uns und unseren hunderten Lesern täglich doch Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Segeln, dem Yachtchartern und den Segelrevieren in Spanien mit? Schreiben Sie uns eine kurze Mail oder einen langen Törnbericht und lassen Sie uns wissen, bei wem Sie Ihr Boot gechartert haben und Welche Charteryacht Sie durch die Segelreviere gefahren hat und das Segeln unter der Sonne Iberiens zu einem unvergesslichen Törn werden ließ :-)