RYMHART Troyer Wollmützen von RYMHART

Meer oder Binnen? Segeln in verschiedenen Gewässern.

Unter Seglern hört man oft die Grundlagendiskussion, ob Binnensegeln nur das kleine Einmaleins des Segelns ist. Diese Frage ist ebenso schwer wie unnötig zu beantworten, da es zu jeder Meinung ein Gusto gibt, und zu jedem Gusto einen Menschen und eine Erfahrung.

Daher wollen wir Ihnen hier Denkanstöße geben, die sich mit den zahlreichen Pros und Contras des Seesegelns, bzw. des Segelns auf Binnengewässern auseinandersetzen. Denn vergessen Sie nicht, wie wichtig eine Beschäftigung mit dieser Frage für Ihren nautischen Werdegang und ihre "lokalen Ressourcen ist.

Mit der richtigen Beantwortung der Frage lassen sich leicht Ausbildungskosten sparen, schätzt man die Situation falsch ein, können leicht unnötige Mehrkosten entstehen.

Segeln auf dem Meer und an der Küste

Beschäftigen Wir uns nun also zuerst einmal mit der Thematik des "Grand-Segelns", dem Segeln an der Küste und auf dem Meer.

  • Segeln an der Küste und auf dem Meer bedeutet, dass man den SKS erworben haben sollte! Der SKS ist ein ausschließlicher Segelschein, was dazu führt, das der SBF- Binnen (Segel) auf ihn angerechnet werden kann. Macht man den SKS, kriegt man den SBF- Binnen (Segel) also automatisch dazu! Die Kosten für die praktische Prüfung und den Segelkurs zum SBF-Binnen (Segel) können also gespart werden.
  • Segeln auf dem Meer bedeutet für viele Segler ein Gefühl von Freiheit. Im Sommerurlaub Segeln zu gehen und von einer Mittelmeermarina zur anderen zu schiffen ist nicht möglich auf Binnengewässern.
  • Segeln auf dem Meer bedeutet einen zielsicheren und souveränen Umgang mit großen Segelyachten, die locker die 40 Fuß – Grenze überschreiten können.
  • Segeln auf dem Meer bedeutet zusätlich, ein sicheres Crewmanagement zu haben und seinen Mitseglern Anweisungen geben zu müssen.
  • Segeln auf dem Meer bedeutet, dass auch der Funkschein SRC erworben sein muss.
  • Segeln auf dem Meer bedeutet, sich mit Stürmen und Schlechtwetter auseinandersetzen müssen können.
  • Segeln auf dem Meer bedeutet eine lange aufwendige Törnplanung und sichere Navigationskenntnisse. Entspannung auf dem Wasser ist also nicht von vorne bis hinten garantiert.
  • Segeln auf dem Meer kann in Küstengewässern mit kleinen Katamaranen der Ausübung eines Sports wie Surfen gleichkommen - es ist also auch etwas für "Draufgänger" und Extremsportler!!

Segeln auf Seen und Flüssen

Das Thema Segeln auf Binnengewässern, also Flüssen und Seen, bietet hingegen vollkommen andere Facetten, die eben so reizvoll wie unvergleichbar sind.

  • Segeln auf einem See bedeutet Nachmittagstörns ohne große Umstände fahren zu können
  • Segeln auf dem See bedeutet eine ganz andere Ruhe als Segeln auf dem Meer. Das Wasser rauscht zwar nicht so und der Wind und das Wetter sind nicht im Gesicht, aber Seen strahlen bei richtigen Bedingungen eine fast philosophische Ruhe aus die perfekt zum Entspannen einlädt.
  • Segeln auf dem Meer bedeutet, dass der SBF- Binnen (Segel) erworben sein muss. Nicht zwingend der SKS. Der SBF-Binnen (Segel) kann allerdings nicht auf den SKS angerechnet werden. Es muss also für den Erwerb des SKS ein extra Kurs, ein Ausbildungstörn und eine extra Prüfung abgelegt werden, was zu Mehrkosten führen kann.
  • Segeln auf Binnengewässern bedeutet auch, sich einfach mal treiben zu lassen. Navigation erfolgt anhand von Landmarken und Sichtzeichen, meistens aber nicht anhand von Karten.
  • Segeln auf Seen und Flüssen bietet den Vorteil, dass sie schneller zu erreichen sind als die Küste. Je nachdem wo Sie wohnen.
  • Segeln auf Binnengewässern bedeutet, sich einfacher einen Bootseigner nennen zu können, gibt es doch mittlerweile praktische Systeme!