Der letzte Führerschein für Sportbootschiffer ist der Sporthochseeschifferschein(SHS). Er ist die Königsurkunde unter Seglern, der sinngemäße Doktortitel der Weltmeere. Wer ihn hat zählt zu den Würdenträgern der Segelei.
Er gilt auf allen Meeren und der offenen See weltweit. Mindestanforderungen für die Prüfungszulassung sind der Besitz des Sportseeschifferscheins, die Volljährigkeit sowie weitere 1000 Seemeilen an Bord einer Yacht als Wachführer, Skipper oder dessen Stellvertreter.
Zusätzlich zum Prüfungsstoff des SSS werden bei der Prüfung zum SHS besondere Schwerpunkte auf die Gebiete "Wirbelstürme", "astronomische Navigation" und "internationales Seerecht" gelegt.
Außer dem Beweis, dass man einen Sextanten handhaben kann, ist eine praktische Prüfung nicht als Bestandteil des Sporthochseeschifferscheins vorgesehen.