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SPORTKÜSTENSCHIFFERSCHEIN (SKS)

SKS - Sportküsten Schifferschein
SKS - Sportküsten Schifferschein

Nachdem Sie den Grundschein SBF See gemacht haben und es Sie hinauf aufs Meer zieht, ist der chronologisch nächste Schritt Ihrer Seefahrerkarriere der Sportküstenschifferschein (SKS), obwohl sie sich auch schon an den Sportseeschifferschein wagen könnten.

Beim SKS erlernen Sie neben theoretischen Aufgaben auch die Segelpraxis, die im Regelfall (für diejenigen, die nicht direkt am Meer wohnen) in einem mehrtägigen Törn vermittelt wird. Durch diesen Törn erhält man meistens auch schon seine ersten 300 Seemeilen, deren Erwerb Vorraussetzung für die Prüfung ist.

Im Gegensatz zum Sportbootführerschein- See ist der SKS kein nautisches Pflichtdokument, sondern eine freiwillige Zusatzqualifikation, die allerdings von den meisten Vercharterern verlangt wird. Außerdem wird es im Falle eines Unfalls innerhalb der 12-Seemeilenzone nicht als grobe Fahrlässigkeit gewertet, wenn sie im Besitz des Sportküstenschifferscheins sind.



Literaturempfehlungen für den Sportküstenschifferschein

Das Buch zum Erwerb des SKS. Taschnbuch- ausgabe mit Beilage.

Die Fragebogenmappe zum SKS-Lehrbuch von Axel Bark: Zugeschnitten auf das vorgeschriebene Begleitheft mit Auszügen aus Gezeitentafeln und Leuchtfeuerverzeichnissen.

Übungen und Aufgaben zum SKS. Taschenbuchausgabe.
Schwerpunkte sind die Fächer "Navigation" und "Schifffahrtsrecht". Alle Inhalte orientieren sich an dem, was in der Prüfung verlangt wird.

Und hier für alle, die auch den Sportbootführer- schein See machen möchten: Das kombinierte Lehrbuch für SBF-See und SKS
Mit amtlichem Fragenkatalogen für die Prüfungen zum Sportküstenschifferschein und zum Sportbootführerschein See mit den offiziellen Antworten.


Wo gilt der Sporküstenschifferschein?

Er gilt, wie oben bereits angedeutet, weltweit für die so genannte 12-Seemeilen- Zone und ist neben der räumlichen Erweiterung auch wesentlich umfangreicher und komplexer was den Prüfungsstoff angeht. Die navigatorischen Grundkenntnisse, die schon während des Sportbootführerschein Sees erworben wurden, werden genauso vertieft wie die Gezeitenlehre, das Schifffahrtsrecht, die Wetterkunde und die Seemannschaft.

Theoretische Prüfung für den SKS

Aus diesen Gebieten setzen sich auch die 163 Prüfungsfragen der theoretischen Prüfung zusammen, die, ganz genau so wie beim SBF See, im Handel und über dieses Portal inklusive Musterantworten erworben werden können.

Für die Beantwortung des Fragebogens hat man, genauso wie für die Kartenaufgabe, 90 Minuten Zeit. Der Prüfungsfragebogen gilt als Bestanden, wenn man von 60 erreichbaren Punkten 39 erreicht hat. Hat man 38-33 Punkte erreicht ist eine mündliche Zusatzprüfung (maximale Prüfungsdauer 15 Minuten, im Regelfall am selben Tag.) erforderlich. Bei 32 oder weniger Punkten wird die Prüfung als "nicht bestanden" bewertet.

Praktischer Teil des SKS

Die Praxisprüfung besteht ebenfalls aus zwei Teilen.

Der ersten Teil umfasst die zu lösenden Pflichtaufgaben, die alle durchgeführt und mit mindestens "ausreichend" bestanden werden müssen. Hierfür hat man, wie bei (fast) jeder offiziellen Prüfung, zwei Versuche.

Die Pflichtaufgabe umfasst die Durchführung eines "Boje-über-Bord-Manövers" unter Segel und unter Maschinenantrieb. Der zweite Teil umfasst "sonstige Aufgaben", von denen mindestens 3 von maximal 5 gestellten Aufgaben zu bestehen sind. Auch hier hat man zwei Prüfungsversuche.

Die Aufgaben können sich aus den Feldern "Seemannschaft/Fertigkeiten" (z.B. Umgang mit Sicherheitsausrüstung und Tauwerk etc.), "Wetterkunde" (z.B. Bedienen der Wetterinstrumente an Bord und Einschätzung der aktuellen Wetterlage), "Navigation" (z.B. Peilung und Kursbestimmung), "Motor, elektrische Anlage und Gasanlage" (z.B. Kontrolle und Problembehebung), und "Seemannschaft und Manöver" (z.B. An- und Ablegen, Steuern nach Kompass und festen Seezeichen/Landzeichen, Beidrehen etc.) zusammensetzen.

Sie erfolgt im Regelfall im direkten Anschluss an den Schulungstörn (siehe Oben), der auf diese Prüfung vorbereitet. Dies ist jedoch keine verpflichtende Vorgabe. Die Prüfung kann auch zeitlich versetzt stattfinden.