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Funk in der Sportschiffahrt

Funk ist eine drahtlose Übertragungstechnik über Radiowellen. In der privaten Schifffahrt, egal ob beim Motorbootfahren oder beim Segeln, kommt Funk besonders auf Seegewässern relativ häufig zum Einsatz. Ein Sprechfunkgerät gehört quasi zur Standardausrüstung jedes größeren Schiffs und sollte sicher bedient werden können. Seefunk dient der Kommunikation von Schiff zu Schiff und von Schiff zu Küstenfunkstellen. Die gesamte Schifffahrt ist verpflichtet den UKW Kanal 16 und den DSC Kanal 70 ständig abzuhören.

Dies ist tatsächlich eine Verpflichtung für jeden Fahrzeugführer, an dessen Segelschiff ein UKW- Sprechfunkgerät ist: Er muss zumindest verkehrsrelevante Informationen abhören und diese in seinen Fahrtentscheidungen berücksichtigen!

Durch die Hörwache wird gewährleistet, dass alle Schiffe Notmeldungen, Dringlichkeitsmeldungen und Sicherheitsmeldungen erhalten und gegebenenfalls reagieren können. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, wurden Regeln aufgestellt, wie die Kommunikation per Funk abzulaufen hat.

Jeder Segler, egal welcher Nationalität, ist angehalten, sich an diese Regeln zu halten. Sehen Sie also ein Boot, das unter ausländischer Flagge fährt, können Sie sicher sein, dass auch deren Skipper die Grundmuster des Seefunks beherrscht.

Damit eine internationale Verständigung auf See möglich ist, ist die allgemein anerkannte Funksprache Englisch. Dies gilt natürlich nicht, wenn Sie auf einen kurzen Plausch mit alten Freunden an das Funkgerät gehen. Nur beim Notfallverkehr, bei Dringlichkeitsmeldungen und bei Sicherheitsmeldungen sollte Englisch gesprochen werden können.

Lesen Sie hier alles Wissenswertes über die unterschiedlichen Meldungen, die im Seefunk abgegeben werden können und frischen Sie bei Bedarf ihr Wissen darüber auf, welche Angaben unbedingt in einer Notfallmeldung anzugeben sind, und wann und von wem eine Notfallmeldung veranlasst werden kann, wie Hilferufe  für andere Schiffe durch das Mayday- Relais Prinzip weitergeleitet werden können, eine Funkstille eingefordert- und aufgehoben werden kann. Lernen Sie die Abläufe und die Anwendungssituationen von Sicherheits- und Dringlichkeitsmeldungen, und machen Sie sich auf www.segeln-wissen.de mit den Regeln für das normal funken vertraut, so dass auch der Schnack unter Freunden kein Spießroutenlauf wird.

Wagen Sie einen Blick in die technischen Details der Funkgeräte und lassen Sie sich von uns die Grundlagen der MMSI- Nummer und Hilfsgeräten wie den DSC- Controller erklären.

Denken Sie daran, dass die exakte Einhaltung des Funkreglements im Ernstfall für den reibungslosen Funkverkehr entscheidend sein kann.

Diese Abläufe sind unter anderem Inhalt der drei möglichen Funkscheine für Sportbootführer:

  • UBI (UKW-Funkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk)
  • SRC (Short Range Certificate) Beschränkt gültiges Funkbetriebszeugnis
  • LRC (Long Range Certificate Allgemeines Funkbetriebszeugnis