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Das Mann-über-Bord-Manöver

ALLGEMEINES ZUM MANN-ÜBER-BORD-MANÖVER BEIM SEGELN

Das Mann-Über-Bord-Manöver ist eines der wichtigsten Manöver, die beim Segeln oder Motorbootfahren beherrscht werden müssen. Stellen Sie sich nur einmal vor, wie unsicher ein Segeltörn wäre, wie gefährdet die Teilnehmer der Segelcrew wären, wenn einer von ihnen über die Reling fällt, und nicht einmal der Skipper weiß, wie zu manövrieren ist, welche Kurse wie gefahren werde müssen, um möglichst nah an den über Bord gefallenen heranzukreuzen. Und ist dies erstmal geschafft, bildet sich die nächste Hürde in der Frage, wie man die Person im Wasser denn wieder ins Boot bekommt?! Sicher, in kleinen Jollen ist dies kein Problem. Wie siehts allerdings bei großen Charteryachten aus?!

Daher muss das Mann- über- Bord- Maöver sowohl theoretisch als auch praktisch im Schlaf beherrscht werden können. Jeder Griff muss sitzen, und so scheint es nicht verwunderlich, dass eben dieses Manöver sowohl in der theoretischen Prüfung zum Segelschein / Bootsführerschein Sportbootführerschein- See, Sportbootführerschein- Binnen und Sportküstenschifferschein (SKS) als auch in der praktischen Prüfung wichtige Bestandteile sind. Das praktische Mann- über- Bord- Manöver wird unangekündigt in den Prüfungsverlauf eingebaut. Der plötzlich gerufene Hinweis "Mann über Bord" verunsichert viele Segler in Spé bei Ihrer Prüfung. Jedes Manöver, das sie gerade "auf Anweisung" des Prüfers fahren, muss abgebrochen werden und ein Mann-über-Bord-Manöver umgehend eingeleitet werden. Dieses Manöver muss auch beim ersten Versuch klappen. Fahren Sie über die Boje, die die im Wasser treibende Person darstellt, drüber, wird die gesamte Prüfung als "nicht bestanden" bewertet! Auch daran können Sie die Relevanz dieses Manövers für den Segelsport sehen.

Theoretische Aspekte des Mann-über-Bord-Manövers beim Segeln

Kommen wir hier nun aber erst einmal zum theoretischen Teil des Manövers, in dem wir uns mit der Frage befassen, wie eine Person, die im Wasser treibt, auf eine große Segelyacht zurückgeholt werden kann. Hierfür ist es sehr hilfreich, wenn die Person  am Boot fixiert wird. Diese Fixierung ist dann hergestellt, sobald ein Kontakt zwischen dem Mann über Bord und dem Boot besteht. Eine Leinenverbindung ist hierfür das angemessene, beste Mittel. Die Person im Wasser kann nicht mehr wegtreiben, was das erneute ankreuzen überflüssig macht. Eine Leine ist quasi auf jedem Boot zu finden, und gehört darüber hinaus auch zu denjenigen Rettungsmitteln, die immer an Bord sein sollten! Diese Leinenverbindung hat nebenbei einen weiteren, klaren Vorteil gegenüber anderen Verbindungen. Mit ihr kann die im Wasser treibende Person mit Hilfe des Großbaums oder der Schot im Flaschenzugprinzip an Bord geholt werden. Verfügt das Segelboot über eine Badeleiter, sollte diese jedoch erst einmal ausgeklappt und zu Wasser gelassen werden. Oft kann man damit schon den Unglücksraben wieder an Bord bitten.

Praktische Abläufe des Mann-über-Bord-Manövers beim Segeln

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