RYMHART Troyer Wollmützen von RYMHART

Das Stabilisieren steuerunfähiger Boote

Sicher. Dieses Schicksal kann jeden Freizeitskipper und Hobbykapitän beim Segeln treffen. Egal ob im heimischen Segelrevier oder ob beim Urlaubstörn mit dem Charterboot: Man muss damit rechnen, dass es jederzeit passieren kann, dass das Boot steuerunfähig wird. Dies ist eine missliche Lage, birgt sie doch viele Gefahren, insbesondere bei schwerer See und Sturm.

Um ein manövrierunfähiges Schiff stabilisieren zu können (oder bei Sturm "abzuwettern"), und um das Boot in Strömungsrichtung zu halten und die Drift etwas abzumindern, gibt es ein Ausstattungsgegenstand, der an Bord eines jeden Segelschiffes sein sollte: Ein am Heck befestigter Treibanker. Dieser Treibanker funktioniert wie ein Eimer, den man an einem Seil befestigt in fließendes Gewässer hängt: Er treibt in Stromrichtung, spannt das Seil, und bringt das Boot somit durch die Zugkraft in Strömungrichtung, bzw. zieht den Bug "in den Wind". Dies funktioniert natürlich ausschließlich in Gewässern, in denen der Treibanker keine Grundberührung hat. Sie sehen also, dass ein Treibanker kein eigentlicher Anker ist und nichts mit dem Ankermanöver zu tun hat.

Ist kein Treibanker an Bord, ist es ein Leichtes, sich einen äquivalenten Gegenstand zu basteln, der annähernd die gleiche Wirkung aufweist. Hierzu muss einfach nur ein schwimmfähiger, etwas größerer und voluminöserer Gegenstand mit einem Seil am Heck befestigt werden und über Bord geworfen werden. Lesen Sie hierzu vielleicht auch noch einmal unsere ausführlich erklärten, an Fotos nachzuvollziehenden, Dossier über die unterschiedlichsten Seemannsknoten durch.