Segeln soll Spaß machen. Es ist ein Freizeitvertreib und ein entspannendes Hobby; Für viele Segler sind die Geräusche des Meeres sogar eine Passion und Leidenschaft, deren Aufgabe für sie unvorstellbar wäre. Doch wie auch bei jeder anderen Sportart und Freizeitbeschäftigung, ist es auch beim Segeln wichtig, Sicherheitsmaßnahmen vor Beginn des Törns einzuleiten. Beim Radfahren nehmen Sie beispielsweise eine Packung Pflaster mit, beim Autofahren die Warnweste, das Warndreieck und den Verbandskasten, so dass man, sobald etwas passiert sein sollte, sofort reagieren kann, um so wichtige Minuten zu nutzen.
Beim Segeln sind die Arten der Prävention und der Absicherung sehr vielfältig. Sie decken nahezu jedes technische Spektrum von Pyrotechnik, Schallsignalen, Funk und Radar, Flaggenzeichen und Symbolen sowie der Kenntlichmachung eines Notfalls mit Hife von Handzeichen ab. Im Folgenden werden wir Ihnen nun die unterschiedlichen Seenotsignale vorstellen die Sie haben und erkennen sollten, um bei einem Seenotfall nicht nur Hilfe anfordern zu können, sondern auch um einen Seenotfall auf einem anderen Schiff zu erkennen und Hilfe leisten zu können. Sobald Sie einen Notfall auf See bemerken, sind Sie nämlich verpflichtet Hilfe zu leisten und/oder weitere Hilfsmaßnahmen anzufordern. Denn sobald sich ein Schiffsführer dazu entschlossen hat, ein Seenotsignal zu geben, können wir uns sicher sein, dass Leib und Leben der Crew einer akuten Gefahr ausgesetzt sind. Das Schiff befindet sich also in einer Situation, die dringend fremder Hilfe bedarf!! Wieso können wir uns da so sicher sein?! Nun, Seenotsignale dürfen nur in solchen Fällen abgegeben werden, da bei Abgabe eines Seenotsignals die gesamte Rettungskette am Festland alamiert wird. Und diese ist in Deutschland sehr gut ausgebaut.