Sicherheitsmaßnahmen bei einer Hubschrauberbergung

Bergung durch einen Hubschrauber beim Segeln.

Ganz klar. Die Rettung durch einen Hubschrauber ist nicht unwahrscheinlich im Falle eines Seenotfalls. Huschrauber sind schnell am Einsatzort, haben das notwendige Bergungs- und Rettungsequioment an Bord, sowie eine ausgezeichnet geschulte Besatzung. Daher ist es notwendig, sich mit den Grundregeln vertraut zu machen, die für die Hubschrauberbergung gelten. Der Ausbildungsgrad der Hubschrauberbesatzung geht weit über die Notfallausbildung "normaler" Freiezeitskippers hinaus. Daher ist es natürlich selbstverständlich, dass die Hubschrauberbesatzung das Kommando übernimmt und ihren Anweisungen Folge geleistet wird.

Ist das Boot nicht gesunken, muss es in den Wind gelegt werden. Lesen Sie hierzu noch einmal unser Dossier über Kurse beim Segeln. Damit der Hubschrauber so nah wie möglich an das Schiff herankommen kann, müssen alle entfernbaren Antennen und Stage etc. entfernt werden.

Wird ein Mensch aus dem Wasser via Rettungsschlinge geborgen, gelten auch hier einige Hinweise, die berücksichtigt werden müssen, damit die Bergung erfolgreich abläuft. So muss die Rettungsschlinge so angelegt werden, dass Sie über Arme und Kopf gestülpt wird. Beim hinaufziehen hängt man also mit den Achseln in der Schlinge. Die Befestigung der Seilwinde an der Rettungsschlinge muss am Vorderkörper sein. Schauen Sie sich hierzu auch noch einmal unsere Visualisierung der Hubschrauberbergung an, die sie durch anklicken vergrößern können.