Das Quermarkenfeuer steht nie alleine, sondern wird durch Richtfeuer und Leitfeuer etc. unterstützt und ergänzt. So können Sie beispielsweise auf einer Richtlinie fahren, bei einem Quermarkenfeuer dann so weit den Kurs ändern, bis das dann sichtbare zweite Richtfeuer in Deckpeilung gebracht haben, und dann auf dieser zweiten Richtlinie weiterfahren.
Um ein Quermarkenfeuer sicher und eindeutig identifizieren zu können, sind in den Seekarten weitere Informationen zur Kennung, direkt neben der Position des Quermarkenfeuers abgedruckt. Da man notwendige Kurswechsel allerdings auch anhand der Kombination unterschiedlicher Richtfeuer ausmachen kann, entfällt der zwingende Nutzen der Quermarkenfeuer. Sie können also ohne große Einschnitte in die Seefahrt wegrationalisiert werden, um anfallende Instandhaltungskosten etc. einsparen zu können. Aus diesem Grund ist die Anzahl der Quermarkenfeuer rückläufig, trotz alledem sind sie noch Bestandteil des Segeln- Grundkanons und des nautischen Basiswissens. Es ist also nicht zwingend vorgeschrieben, dass ein Kurswechsel durch ein Quermarkenfeuer angekündigt wird! Sehen Sie also in einer schwierig zu fahrenden Passage, in der die Hilfe von Leitfeuer und Richtfeuern zur Verfügung gestellt wird, kein Quermarkenfeuer, bedeutet dies nicht automatisch, dass Sie den Kurs nicht ändern müssen.