RYMHART Troyer Wollmützen von RYMHART

Beaufort Skala / Windstärke

Beaufort Skala

Eine der wichtigeren Personen, die einem beim Segeln und dem Wassersport über den Weg laufen, ist Francis Beaufort, der von 1774 bis 1857 lebte. Auch heute noch wird der Name des englischen Admirals immer und immer wieder benutzt, so dass man kaum einen Menschen findet, der nichts mit diesem Namen anzufangen weiß. Egal ob beim Segeln oder als Landratte, dieser Name ist Begriff, egal wo man ihn verwendet.

Wir stellen Ihnen hier jetzt die nach ihm benannte und von ihm entwickelte Beaufort- Skala vor, die dazu dient, die Abstraktheit des Windes in klare trennscharfe Einheiten zu unterteilen. Woher sollte man sonst auch wissen, wann eine Brise in einen schwachen Wind übergeht, oder wo der genaue Unterschied zwischen starkem Wind und stürmischem Wind ist. Trotz allem wollen wir nicht unbetont lassen, dass er auch Namenspate für die Beaufortsee, einem Abschnitt des Polarmeeres an der kanadisch-amerikanischen Grenze, ist.

Beaufort beschrieb mit seiner Skala die Effekte, die unterschiedlich starke Winde auf das Wasser haben. Er unterteilte seine Skala dafür in 12 Einheiten, die bei Windstille (Windstärke 0) anfangen und mit dem Orkan (Windstärke 12) aufhören.

Bezeichnung          

Windstärke          

Merkmale

Windstille

0

Die See ist vollkommen eben.

leiser Zug

1

Kräuselige See.

leise Brise

2

Kleine Wellen.

schwache Brise

3

Ab Windstärke 3 fangen die Wellen an zu brechen, man sieht also "weiße Reiter" auf einigen Wellen.

mäßige Brise

4

Überall weiße Reiter.

frische Brise

5

Ab Windstärke 5 besitzt jede Welle einen Reiter aus weißemSchaum. Die Wellen sind größer als bei Windstärke 4.

starker Wind

6

Starkwindwarnung! Erste Gischterscheinungen.

steifer Wind

7

Ab Windstärke 7 wird das Wasser, das beim Wellenbrechen aufspritzt, vom Wind mitgerissen. Immer noch Starkwindwarnung!

stürmischer Wind

8

Ab Windstärke 8 wird eine Sturmwarnung für die Schifffahrt herausgegeben.

Sturm

9

Gischt mittlerweile so weit fortgeschritten, dass es zu Sichtbeeinträchtigungen kommen kann.

schwerer Sturm

10

Auf dem Wasser bilden sich weiße Stellen durch Schaumbildung.

orkanartiger Sturm

11

Starke Sichtbeschränkung. Starke Wasserverwehungen von den Wellenkämmen.

Orkan

12

Die gesamte See ist weiß und aufgewühlt. Absolut hochgradige Sichtbeeinträchtigung.