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Wetterangabe in Symbolen

Wettersymbol. Durch Anklicken vergrößern.

In Wetterkarten sieht man häufig Symbole, die alle wetterrelevanten Angaben beinhalten und ausdrücken. Durch das Anwenden der Symbole kann auf diese Weise viel Platz gespart werden, was dazu führt, dass Wetterkarten, wenn man die Symbole lesen und entschlüsseln kann, logisch und übersichtlich sind. Diese Symbole bezeichnen unter Anderem die Windrichtung, die Windstärke, den Grad der Bewölkung, den Luftdruck in Hektopascal und Luftströmungen. Da Wetterkarten im Regelfall ein größeres Wettergebiet abdecken, müssen dementsprechend mehrere Symbole für unterschiedliche Regionen angegeben werden. Nun stellen Sie sich einmal vor, dass all diese Angaben in einer Wetterkarte schriftlich ausgedrückt werden müssten. Sie haben das Chaos vor Augen bei dieser Vorstellung, nicht wahr?

Eines der elementarsten Zeichen in Wetterkarten ist das Symbol, das Sie in der Abbildung sehen. Grob beschrieben wirkt es wie ein Fähnchen an einem Kreis. Dieses Symbol beinhaltet drei Wetterangaben, die für das Segeln unabdingbar sind. Es drückt den Bewlungsgrad aus, es gibt die Windrichtung an und beinhaltet die Windstärke in Beaufort. Klar erkennlich werden diese drei Angaben, wenn man das Symbol in seine Einzelteile unterteil. Sie sehen, dass es aus drei aneinandergefügten Teilen besteht, die jeweils eine Bedeutung übertragen.

Die Kugel, die das Fundament dieses Symbols bildet, gibt Aufschluss über den Grad der Bewölkung. Sie kann in acht Achtel unterteil werden, die wir in unserer Abbildung, als kleine visuelle Unterstützung, eingezeichnet haben. Somit kann sie acht unterschiedliche Bewölkungsgrade ausdrücken. Je mehr Achtel ausgefüllt sind, desto bewölkter ist der Himmel. Ist keines der Achtel gefüllt, ist der Himmel wolkenlos. Es folgt danach eine Abstufung über sonnig (1/8), heiter (2/8), geringe Bewölkung (3/8), wolkig (4/8 – 5/8), starke Bewölkung (6/8), fast bedeckt (7/8) bis hin zu bedecktem oder trübem Wetter (8/8).

Der zweite Teil dieses Symbols ist der "Fahnenmast". Er gibt die Windrichtung an. In unserem Beispiel wäre die Windrichtung also Nord - West. Der Fahnenmast kann in alle bekannten Richtungen zeigen, die der Kompas zu bieten hat. SO, NNW, NO, SW etc. In unseren Breiten ist die meist vorherrschende Windrichtung allerdings von West nach Ost.

Die letzte für das Segeln relevante Angabe wird durch die "Fahne" vermittelt, die am oberen rechten Ende des Fahnenmastes zu sehen ist. Diese Fahne gibt die Windstärke in Beaufort an. In unserer Abbildung sehen Sie, dass es sowohl lange, als auch kurze Striche gibt. Ein langer Strich drückt jeweils zwei Windstärken aus, ein kurzer Strich eine. Die Striche werden dann addiert, um auf die endgültige Windstärke zu kommen. In unserem Beispiel beträgt die Windstärke also 3 Bft.