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Bora

Die meisten Menschen kennen die Bezeichnung Bora aus der Automobilbranche. Die für das Segeln interessantere Bedeutung ist allerdings die Bezeichnung eines Starkwindphänomenes in der Adria. Daher sind insbesondere die Segelreviere in Kroatien und die Segelrevieren in Montenegro vom Bora betroffen, in deren Hinterländern der Bora durch die geographischen Bedingungen regional eingeschränkt wird. Dies macht den Bora insbesondere dahingehend interessant, als dass diese Segelreviere sehr beliebt für Segeltourismus und Yachtcharter sind. Der Bora ist ein typischer Fallwind der aufgrund seines Ursprungs in polaren Luftmassen kalt und trocken ist. Typische Windrichtung des Boras ist Ost bis Nord- Ost. Aufgrund seiner teilweise sehr hohen Geschwindigkeiten (Spitzenwerte um die 200 km/h) und seines böeigen Auftretens ist der Bora eine sehr hohe Herausforderung für auch für erfahrene Segler und Skipper. Man bedenke nur einmal, dass regelmäßig Straßen und Fährlinien aufgrund des Boras gesperrt werden müssen! Bereiten Sie sich im Rahmen ihrer Törnplanung also auf jeden Fall auf die Sicherheitsmaßnahmen bei Sturmgefahr vor! Die Länge des Bora ist realtive stark abhängig von den Jahreszeiten. So beschränkt er sich im Sommer auf ca. einen Tag, im Winter hingegen deht er sich teilweise auf über zwei Wochen aus.

Namengeber des Windes ist übrigens Boreas, der Gott des Nordwinds in der griechischen Mythologie. Da die persische Kriegsflotte damals vor Athen vom einem starken Nordwind vernichtet wurde, wurde dieser Sieg Boreas zugeschrieben, so dass er Namenspate für diese Fallwinde wurde.